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Die besten Imker-Handschuhe aus weichem, geschmeidigem Rindsleder. Diese Handschuhe ermöglichen eine hohe Hand-Geschicklichkeit. Unser Imker-Handschuh wird in Frankreich in traditionellem Handwerk hergestellt. Für die Fertigung werden nur regionale Materialien und Ressourcen verwendet. Die Gesamtlänge unseres Imker-Handschuhs ist 41 cm. Die Verarbeitungsqualität ist ausgezeichnet.

Die verwendeten Materialien erfüllen die REACH-Verordnung und sind frei von schädlichen Chemikalien und anderen Schadstoffen. Die Handschuhe wurden auf Sicherheit und Tauglichkeit geprüft (CE-Zeichen).

Diese bequemen Imker-Handschuhe ermöglichen die Arbeit mit Smartphone und Tablet mit Eingabestift am Bienenstand.

EN 388 und EN 420
Stand 2019

(Hammersymbol im Sekreteriatsordner)

EN 420

Diese Norm regelt die allgemeinen Anforderungen, denen Sicherheitshandschuhe unterliegen, wie zum Beispiel Unschädlichkeit des verwendeten Materials für die Haut oder auch die vom Hersteller vorzunehmende Kennzeichnung.

PSA Kategorien

PSA steht für persönlich Sicherheitsausrüstung. Je nach Art der Tätigkeit gibt es auch Gefahrenpotentiale.

PSA Kategorie I (geringe Risiken: z.B. Geschirr spülen)
PSA Kategorie II (alles zwischen I und III: z.B. Imkern)
PSA Kategorie III (irreversible Verletzung: z.B. Holzfällarbeiten)

EN 388

Diese Norm gilt für Sicherheitshandschuhe bei mechanischen Risiken der PSA Kategorie II und III.

Geprüft wird folgendes:
1. Abriebfestigkeit
2. Schnittfestigkeit (Coupe-Test)
3. Reißfestigkeit
4. Durchstichfestigkeit
5. Schnittfestigkeit (TDM-Test)
6. optional: Schutz vor Stößen

1. Abriebfestigkeit:

Die Abriebfestigkeit wird getestet durch eine rotierende Scheibe mit Schleifpapier. Es wird die Anzahl der Umdrehungen gemessen, bis das Material durchgerieben ist. Diese Zahl wird dann mit der nachfolgenden Tabelle verglichen und die Klasse ist dann die Zahl, die man unter dem Hammersymbol sieht.

Klasse 0: 0 – 99 Umdrehungen
Klasse 1: 100 – 499 Umdrehungen
Klasse 2: 500 – 1999 Umdrehungen
Klasse 3: 2000 – 7999 Umdrehungen
Klasse 4: ab 8000 Umdrehungen

In diesem konkreten Fall hat der Handschuh eine Anzahl von 500 bis 1999 Umdrehungen stangehalten (2).

2. Schnittfestigkeit nach herkömmlichem Verfahren

Bei dem Coupe-Test wird ein rotierendes Rundmesser auf dem Gewebe hin und her bewegt mit einer festgelegten Kraft (5 N). Bestimmt wird dann die Anzahl der Zyklen, die es braucht, um das Gewebe zu durchschneiden. Außerdem wird die Schärfe der Klinge vor und nach dem Test geprüft und mit der Abnutzung einer Klinge an einem Referenzgewebe (Baumwolle) verglichen und berücksichtigt. Das Ergebnis wird dann vereinfacht dargestellt durch einen Faktor

Klasse 0: 0 – 1,1
Klasse 1: 1,2 – 2,4
Klasse 2: 2,5 – 4,9
Klasse 3: 5 – 9,9
Klasse 4: 10 – 19,9
Klasse 5: ab 20

Man kann erkennen, dass ein höhere Klasse eine doppelte Schnittschutzsicherheit hat. Dieser Handschuh hat Klasse 1 erreicht.

3. Reißfestigkeit

Des Prüfmuster wird 1 cm weit eingerissen und dann in eine Zugkraftmaschine eingespannt. Diese misst nun wie viel Kraft notwendig ist um des Gewebe weiter aufzureißen. Die Kraft in N(ewton) wird dann mit der folgenden Tabelle verglichen.

Klasse 0: 0 – 9,9 N
Klasse 1: 10 – 24,9 N
Klasse 2: 25 – 49,9 N
Klasse 3: 50 – 74,9 N
Klasse 4: ab 75 N

Um diesen Handschuh nachdem er eingerissen ist weiter aufzureißen, ist also eine Kraft von 25 bis 49,9 N notwendig (2).

4. Durchstichfestigkeit

Ein Prüfnagel (ca. die Größe eines Zimmermannsnagels) wird durch das Handschuhmaterial durchgestoßen. Hier wird die benötigte Kraft gemessen und mit der folgenden Tabelle verglichen.

Klasse 0: 0 – 19,9 N
Klasse 1: 20 – 59,9 N
Klasse 2: 60 – 99,9 N
Klasse 3: 100 – 149,9 N
Klasse 4: ab 150 N

Bei diesem Test war eine Kraft von 20 bis 59,9 N notwendig um den Handschuh zu durchstoßen (1).

5. Schnittfestigkeit nach neuem Verfahren

Der fünfte Punkt sei hier nur kurz erwähnt, da die Pflicht diesen Test zu machen erst kürzlich in Kraft getreten ist und für diesen Handschuh noch keine Anwendung hat. Inzwischen gibt es viele Fasern, die Klingen schnell abstumpfen lassen, deswegen gibt es bei der Schnittfestigkeit einen zweiten Test (TDM-Test). Hier wird eine lange gerade Klinge mit über das Gewebe gezogen. Nach jedem Durchgang wird die Kraft erhöht und eine neue Klinge verwendet. Schlussendlich wird eine durchschnittlich benötigte Kraft ermittelt, die nötig ist um das Gewebe zu durchschneiden. Das ganze wird in die Klassen A bis F eingeteilt.

Zu erwähnen sei auch, dass das Zertifikat bis zu seiner Rezertifizierung seine Gültigkeit hat (maximal 5 Jahre), unabhängig von Neuerungen in der Gesetzgebung.

(gutes Video dazu)
https://www.youtube.com/watch?v=OPsoQAhKn4w

6. optional: Schutz vor Stößen

Der Stoßschutztest ist für Sicherheitshandschuhe nicht vorgeschrieben. Bei erfolgreichem Bestehen des Test würde der Buchstabe P an 6. Stelle der Zahlenkombination stehen.

Falls eine Test nicht durchgeführt wurde, wird dies mit einem X gekennzeichnet oder durch das fehlen der Stellen am Ende des Codes.

Quelle
https://www.en-388.de/
https://www.normfest.de/fileadmin/user_upload/Service/normen_fuer_schutzhandschuhe.pdf
Coupe-Test:
https://www.uvex-safety.com/blog/de/2016-06-10/normaenderung-schnittschutzhandschuhe-en-388-und-iso-13997/

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